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Die Goldenen Zwanziger! 

Die Jahre 1924 bis 1929 waren geprägt
von pulsierendem Großstadtleben, von Kreativität,
Innovation sowie einem neuen Frauenbild.                        


              

 

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Die Goldenen Zwanziger Jahre


Großstadthektik. Menschenmassen. Röhrende Autos auf den Straßen. An jeder Ecke leuchten Werbetafeln, Zeitungsjungen brüllen um die Wette. In verrauchten Bars werden rauschende Feste gefeiert – die Goldenen Zwanziger waren eine besondere Zeit und Berlin ihr strahlendes Sinnbild. Die Hauptstadt und das Jahrfünft von 1924 bis 1929 faszinieren bis heute. Ästhetik und Lebensstil der Zeitgenossen dienen Büchern und Filmen als Vorlagen, wecken Sehnsüchte bei vielen Menschen. Die Kollektionen von ullstein bild illustrieren dieses Lebensgefühl: den Alltag in der Stadt und auf dem Land, die Emanzipation der Frauen, die Technisierung der Gesellschaft und den Überschwang in Fest und Tanz.


ullstein bild war schon in den 1920er-Jahren mittendrin im Geschehen. Die Presselandschaft war so vielfältig, niveauvoll und einflussreich wie nie zuvor. Für den Bilderdienst des Ullstein Verlags dokumentierten Fotografen die Menschen und das Leben, die Stimmung in der Gesellschaft und die Atmosphäre der Zeit. Die hier gezeigten Kollektionen sind ein Ausschnitt: starke und eindringliche Fotos, die für die Goldenen Zwanziger stehen.

Doch wie „golden“ waren die Goldenen Zwanziger wirklich? Hunger und Elend blieben  auch nach dem Ende der Hyperinflation allgegenwärtig. Kriegsversehrte, die um Almosen bettelten, gehörten zum Straßenbild. Viele Menschen hatten mit Arbeitslosigkeit zu kämpfen, die Wohnsituation war für ärmere Schichten in den dunklen und maroden Hinterhäusern prekär. Die Gesellschaft zerbrach in polarisierte Flügel, die auf den Straßen handgreiflich wurden.  Kriminalität grassierte im Berlin der 1920er-Jahre. So blühte nicht nur die Kulturszene auf, sondern mit ihr der Untergrund der Hauptstadt.